Christoph Gum über die milliardenschwere "KI-Krake"
Christoph Gum (Co-Founder & CEO, Private Alpha) im Gespräch mit Peter Heinrich (Börsenradio) über Nvidias Plattformstrategie, den Launch von GPT-6 Astra durch OpenAI und die Folgen für einen möglichen Anthropic-Börsengang.

Peter Heinrich im Gespräch mit Christoph Gum (Börsenradio, 07.09.2026).
Christoph Gum, Co-Founder und CEO von Private Alpha, ordnet im Gespräch mit Peter Heinrich die aktuelle Phase des KI-Marktes ein und zeigt auf, wo aus seiner Sicht neue Gewinnchancen entstehen. Im Zentrum steht Nvidia: Mit gezielten Zukäufen — etwa von Hugging Face — und einer konsequenten Plattformstrategie bindet der Konzern Entwickler und Open-Source-Modelle immer enger an das eigene Ökosystem.
Das zentrale Risiko benennt Gum unmissverständlich: "Wenn der Zyklus stoppt, dann ist alles at risk." Der gesamte KI-Zyklus hänge an einer weiter steigenden Nachfrage nach Rechenleistung — ein Umstand, der laufende Investitionsentscheidungen ebenso prägt wie die M&A-Strategie der grossen Anbieter.
Weiteres Thema im Interview: der Launch von GPT-6 Astra durch OpenAI und die Frage, ob dieser einen Börsengang von Anthropic attraktiver oder riskanter macht. Gum verweist auf das grosse Interesse von Retail-Anlegern weltweit und ordnet zudem ein, in welchen Bereichen des Softwaremarkts KI bestehende Standardlösungen ergänzt oder ersetzt.
"Wenn der Zyklus stoppt, dann ist alles at risk."
